Neues aus Gallien: Titel von Asterix 39 steht fest

Hauptkategorie: News Kategorie: Frankobelgisch Erstellt: Montag, 29. März 2021 Veröffentlicht: Montag, 29. März 2021 Geschrieben von ALFONZ-Redaktion

Der von René Goscinny und Albert Uderzo erdachte kleine Gallier ist bis heute ein Millionenseller. Damit gerät nicht nur jedes neue Album, sondern bereits die Verkündung des jeweiligen Titels zu einem Ereignis. Der Name des 39. Albums, das weltweit am 21. Oktober 2021 und im deutschsprachigen Raum bei Egmont Ehapa Media erscheint, wurde jetzt bekannt gegeben. Nach der »Tochter des Vercingetorix« aus Band 38 bekommen es Asterix, Obelix, Idefix & Co. diesmal mit einer rätselhaften Kreatur zu tun.

Gallier, Römer
und ein Fabelwesen

Seit Jean-Yves Ferri und Didier Conrad den Staffelstab von Albert Uderzo übernommen haben, liefern sie alle zwei Jahre ein neues Asterix-Album ab. Kurz nachdem sich Uderzos Todestag jährt (der Zeichner starb am 24. März 2020), ist der Titel des neuen Albums offiziell. Auf »Asterix bei den Pikten« (2013), »Der Papyrus des Cäsar« (2015), »Asterix in Italien« (2017) und dem eingangs erwähnten 38. Band »Die Tochter des Vercingetorix« (2019) folgt »Asterix und der Greif«.

Das mag manche verwundern, doch mythologische Wesen sind in Asterix keine Seltenheit. Der kleine Gallier bekam es in seinen Abenteuern schon mit einem Drachen (»Asterix und Maestria«), einem geflügelten Ochsen (»Obelix auf Kreuzfahrt«), dem Ungeheuer von Loch Ness (»Asterix bei den Pikten«) und einem Einhorn (»Der Papyrus des Cäsar«) zu tun. Für Szenarist Jean-Yves Ferri war die Wahl des Titels und Inhalts also nicht abwegig.


In einer Pressemitteilung äußert sich Ferri, wie es zur Idee für das neue, inzwischen 39. Album der Erfolgsserie kam: »Für mich hat alles mit einer Skulptur der Tarasque angefangen, einem furchterregenden Wesen aus der keltischen Mythologie ... Glaubten unsere Vorfahren wirklich, dass solche bizarren Monster existieren könnten? In der römischen Antike waren Entdecker rar gesät und die Terra war größtenteils incognita. Elefanten und Rhinozerosse, die
ja ganz außergewöhnliche Tiere sind, hatte man dagegen in Rom schon gesehen. Warum also hätten die Römer nicht an die Existenz anderer, ebenso fantastisch anmutender Wesen glauben sollen? Zumal einige von ihnen (Medusa, Zentaur, Gorgone usw.) schon sehr viel früher und auf durchaus ernsthafte Weise von den alten Griechen beschrieben worden waren. Blieb also nur noch aus dem mythologischen Bestiarium das Tier herauszusuchen, das im Mittelpunkt des Abenteuers stehen würde. Meine Wahl fiel auf den Greifen: halb Adler, halb Löwe und die Ohren eines Pferdes – ein durch und durch rätselhaftes Geschöpf! Zu den Römern würde das passen, das war klar. Aber was war mit den Galliern? Wie kommt es dazu, dass sich Asterix, Obelix und Idefix in Begleitung des ehrwürdigen Druiden Miraculix auf eine epische Reise voller Gefahren begeben, um dieses fantastische Wesen zu finden? Das erfahrt Ihr im neuen Album. Ich werde Euch nicht alles verraten, ich bin ja nicht die Göttin Wikipedia ...«

(Quelle: Pressestelle des Egmont Ehapa Verlags)



 © Abbildungen: Asterix® - Obelix® - Idefix ® / © 2021 LES EDITIONS ALBERT RENE


Weiterführende Links:

Die offizielle Asterix-Webseite: Asterix

Asterix in der Egmont-Comic-Collection: Asterix bei der ECC