»Im Westen nichts Neues« bei Splitter

Veröffentlicht: Sonntag, 19. Januar 2014

Im Westen nichts Neues

Einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Splitter-Programm für den Sommer 2014, welches im Februar bekanntgegeben wird, bieten zwei Titel, die für Juni 2014 vorab angekündigt werden. Sie passen zum Thema »Erster Weltkrieg«, dessen Beginn sich zum 100. Mal jährt.

100 Jahre Erster Weltkrieggermany48
Streiflicht aufs neue Splitter-Programm

2014 ist das Jahr, in dem sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum einhundertsten Mal jährt. Der Krieg, in den knapp 40 Länder verwickelt waren, rund 70 Millionen Bürger in Waffen standen und der über 17 Millionen Menschenleben forderte, wird auch Thema auf dem Comic-Salon in Erlangen sein.

Splitter bringt im Juni 2014 gleich zwei Graphic Novels heraus, die den vierjährigen »Großen Krieg« behandeln, eine französische Serie als Gesamtausgabe und eine deutsche Eigenproduktion.

Im Westen nichts Neues

Bei der deutschen handelt es sich um eine Adpaption des Antikriegs-Klassiker Im Westen nichts Neues. Künstler Peter Eickmeyer war es eine »Herzensangelegenheit«, den Roman von Erich Maria Remarque umzusetzen. Drei Jahre hat er daran gearbeitet. Mitte der Woche berichtete bereits der NDR über das Projekt.

Im Westen nichts Neues

Mit dem Antikriegsroman Im Westen nichts Neues erlangte Erich Maria Remarque 1928 weltweite Aufmerksamkeit. Das Buch wurde in mehr als 60 Sprachen übersetzt und von Millionen gelesen. Zudem hat es längst seinen festen Platz im Schulkanon. Der in Osnabrück geborene Autor verarbeitete in seinem Roman die Erlebnisse seiner Generation im 1. Weltkrieg und verdeutlichte durch seine realistisch-subjektivistische Schilderungen die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges.

Im Westen nichts Neues

Erstmals in Deutschland erscheinen wird im selben Monat das vierbändige Weltkriegs-Epos Notre Mère La Guerre von Kris und Maël, das bei Splitter als Gesamtausgabe in einem Buch veröffentlicht wird. Noch bis zum 11.04.14 wird die Serie auch in einer Ausstellung mit dem Titel »Tout le monde kaputt – Der erste Weltkrieg im Comic« in der Universität München gewürdigt. Danach wird sie in Hannover zu sehen sein.

Nore Mere La Guerre

Abbildungen:
Im Westen nichts Neues © Peter Eickmeyer, Notre Mère La Guerre © Futuropolis/Kris/Maël


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